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FAQ

Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Photodynamischen Infrarotspektroskopie (PDIS).

  • Was ist die PDIS?
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    Die Photodynamische Infrarotspektroskopie (PDIS) ermöglicht es, bösartige zirkulierende Tumorzellen (CTC) im Körperinneren (in vivo) eines Menschen zu erkennen. Sie ist ein neuartiges Verfahren, das alle drei Phenotypen von Tumorzellen unterscheidet und bereits einzelne Tumorzellen-Cluster mit 2 bis 8 Tumorzellen erkennt.

  • Auf welchen technischen und physikalischen Grundlagen basiert das PDIS-Verfahren?
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    Um einen winzigen CTC-Cluster im gesamten Blutkreislauf eines Menschen zu erkennen, benutzen wir verschiedene fotoaktive Substanzen wie z. B. Indocyaningrün (ICG). Diese lassen sich mithilfe eines Spektrometers erkennen. Die PDIS-Diagnostik ist eine exakte biophysikalische Methode, die geeicht, validiert und spezifisch ist.

  • Wieso wird bei der Untersuchung eine fotoaktive Substanz verwendet?
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    Die fotoaktive Substanz ist ein Farbstoff, der sich in den Tumorzellen anreichert. So werden diese sichtbar. Die Substanz ist ungefährlich für den menschlichen Körper und gut verträglich.

  • Wie erfahre ich, ob ich krank oder gesund bin?
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    Nach einer Infusion der lichtempfindlichen Substanz verteilt sich diese im gesamten Körper, nicht nur durch den Blutkreislauf, sondern auch über Zellwände und reichert sich in Krebszellen an. Anschließend wird ein Glasfaser-Katheter über eine Braunüle (spezielle Form eines Venenkatheters) in einer Armvene platziert und mit einem Spektrometer verbunden. Das Blut in der Vene wird mit einer speziellen Lichtwellenlänge angereichert und die Untersuchungssoftware gestartet. Sind auf dem Diagramm des PDIS am Ende der 17-minütigen Untersuchung CTC-Cluster sichtbar, so hat der Patient einen soliden Primär-Tumor. Solche Tumore sind für die allermeisten Fälle Metastasenbildung verantwortlich. Ist das Diagramm frei von CTC-Clustern, ist der gesamte Körper tumorfrei.

  • Wie genau ist die PDIS?
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    Die Genauigkeit des Verfahrens liegt bei 98 %. (Quelle/Studie folgt)

  • Zu welchen Organen und Krebsarten erhalte ich Aussagen?
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    Durch den Scan des gesamten Blutes erhalten Sie Aussagen zu allen Organen sowie zu allen Krebsarten mit Ausnahme von Leukämie.

  • Wann kommt eine PDIS-Untersuchung für mich in Frage?
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    Das PDIS-Verfahren eignet sich für Sie, wenn Sie

    • sichergehen wollen, dass sie nicht von einer Krebserkrankung betroffen sind
    • eine Diagnose erhalten haben und auf der Suche nach einer Zweitmeinung sind
    • eine konkrete Aussage über die Wirksamkeit einer laufenden Krebstherapie erhalten wollen
    • eine Therapie hinter sich haben und die Behandlungsergebnisse kontrollieren bzw. Rückfälle frühzeitig erkennen möchten
  • Welche Vorteile hat ein PDIS-Scan gegenüber anderen bildgebenden Diagnoseverfahren wie MRT, CT, PET oder PET-CT?
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    Die PDIS-Untersuchung ist nicht begrenzt auf bestimmte Regionen im Körper oder Tumore einer bestimmten Größe. Das PDIS-Diagnoseverfahren erkennt einen Tumor, sobald dieser sich an das Blutkreislaufsystem des Menschen angedockt hat und bösartige CTC-Cluster aussendet. Mit seiner Hilfe können Krebserkrankungen schon in einem sehr frühen Stadium entdeckt werden.

    Zum Vergleich:

    • Mithilfe der Computertomografie (CT) lässt sich ein Tumor erst ab ca. 1.000.000.000 Krebszellen erkennen, also ab einem Durchmesser von ca. 5 - 10 mm.
    • Das MRT erkennt einen Tumor ab einer Größe von 300.000.000 Tumorzellen.

    Hinzu kommt, dass die PDIS ohne radioaktive und elektromagnetische Strahlung auskommt. So kann eine Untersuchung im Regelfall problemlos wiederholt werden.

  • Wieso sind die derzeitigen Screening-Möglichkeiten unzureichend?
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    Die derzeit verfügbaren Methoden der Krebsfrüherkennung („liquid biopsy") sind ex-vivo- Methoden, bei denen 7,5 ml Blut entnommen und analysiert werden. Sie liefern nur korrekte Ergebnisse, wenn die CTC Cluster homogen im Blut verteilt sind.

  • Welche Erkenntnisse bietet ein PDIS-Diagramm?
    mehr Informationen

    Sie erhalten sofort Aussagen dazu,

    • ob Ihre Therapie angeschlagen hat
    • ob die Therapie angepasst werden sollte
    • ob ein Tumor bösartig oder gutartig ist
  • Wieso kann mit der PDIS oft auf Chemo- und Radiotherapie verzichtet werden?
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    Sollten nach einem operativen Eingriff keine CTC-Cluster im Blutkreislauf vorhanden sein, ist davon auszugehen, dass der Tumor restlos entfernt wurde. Dann kann ggf. auf eine prophylaktische Radio- oder Chemotherapie verzichtet werden, um den Körper nicht unnötig zu belasten.

  • Was ist ein CTC-Cluster und wann können CTC-Cluster im Körper gefunden werden?
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    Millionen Menschen sterben jedes Jahr an Krebs, 90% davon an Metastasen. Elementare Voraussetzungen für die Bildung von Metastasen sind die Existenz eines soliden Tumors als Quelle für zirkulierende Tumorzellen (CTC) sowie Tumorzellcluster (CTC-Cluster) und deren Verbreitung über das Kreislaufsystem. CTC-Cluster beweisen eindeutig die Existenz eines Primärtumors. Dies gilt auch für Tumore in einem sehr frühen Stadium, in welchem sie noch zu klein für einen Nachweis durch bildgebende Verfahren sind.

    Quelle:
    WHO -  https://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2018/dkfz-pm-18-06-Metastasen-die-toedlichen-Toechter.ph

    Die Fähigkeit, CTC-Cluster eindeutig zu identifizieren, macht Diagnosen genauer, schafft bessere Voraussetzungen für eine optimale Therapie und steigert die Überlebenschancen von Krebspatienten.

  • Wie oft sollte die PDIS durchgeführt werden?
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    Wir empfehlen, die PDIS in folgender Häufigkeit durchzuführen:

    • Krebsfrüherkennung: mindestens einmal im Jahr.
    • Verlaufskontrolle während der Therapie: mindestens alle 3 Monate.
    • Nachsorge nach erfolgreicher Therapie: im ersten Jahr alle 3 Monate und im zweiten Jahr mindestens alle 6 Monate.
  • Wo kann ich eine PDIS durchführen lassen?
    mehr Informationen

    Wo in Ihrer Nähe das PDIS-Verfahren angeboten wird, erfahren Sie unter „Standorte“ auf unserer Webseite.

  • Was ist bei der Durchführung der PDIS und der Vorbereitung darauf zu beachten?
    mehr Informationen

    Das PDIS-Verfahren erfordert keine besondere Vorbereitung:

    • Schwangerschaft ist ebenso wenig ein Hindernis wie Piercings, Implantate oder Metallgegenstände, implantierte Geräte, Prothesen, Orthesen, Wundverbände oder Pflaster, sowie herausnehmbarer oder festsitzender Zahnersatz mit Metall oder Keramik.
    • Bei einer PDIS-Diagnose müssen Sie nicht lange Zeit bewegungslos liegen. Es genügt, den Arm mit dem Laserkatheter ca. 17 Minuten ruhig zu halten.
    • Sie leiden unter Klaustrophobie? Bei einer PDIS-Diagnose liegen Sie nicht in einer Röhre, sondern entspannt auf einem Komfortbett in einem angenehm großen Untersuchungsraum. Es entstehen keine Klopfgeräusche wie bei einer MRT.
    • Es werden keine Beruhigungsmittel verabreicht und Sie können direkt im Anschluss an die Untersuchung Auto fahren.
    • Wir empfehlen, während der Untersuchung kein Mobiltelefon zu tragen.
    • Kinder müssen nicht alleingelassen werden. Vater oder Mutter dürfen in der Regel mit im Untersuchungsraum bleiben.
    • Sie können die Untersuchung auch auf nicht nüchternen Magen durchführen.

    Um eventuelle Risiken der Untersuchung auszuschließen, benötigt der Arzt im Voraus einen online ausgefüllten Fragebogen. Zusätzlich zu einem Aufklärungsgespräch erhalten Sie ein Dokument, in dem die wichtigsten Informationen zur PDIS zusammengefasst sind. Außerdem brauchen wir Ihre schriftliche Einwilligung, dass Sie als Patient mit der Durchführung der PDIS einverstanden sind.

  • Wo wurde das PDIS-Verfahren entwickelt?
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    Das PDIS-Verfahren wurde von Prof. Dr. Detlef Schikora an der Universität Paderborn entwickelt. Heute wird es unter anderem im Hope 4 Cancer in Mexico, dem größtes Krebstherapiezentrum weltweit, sowie von der Uni Heidelberg im Rahmen von Forschungen zur Chemotherapie angewandt.

  • Was kostet eine PDIS-Diagnose?
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    Eine PDIS-Diagnose bei einem unserer Partner kostet 1.375 € inkl. Mehrwertsteuer. Es handelt sich hierbei um eine individuelle Gesundheitsleistung und die Kosten werden nicht von der Krankenkasse getragen.

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